Grundstein

Der Begründer der Klassischen Homöopathie ist Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755 – 1843). Sein Lebenswerk ist ein entscheidender Grundbaustein für das stabile Fundament der Homöopathie. Die von ihm gewünschte Inschrift auf seinem Grabstein auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris lautet:
« NON INUTILIS VIXI » « ICH HABE NICHT UMSONST GELEBT »

Samuel Hahnemann wird am 10. April 1755 in Meissen als Sohn eines Porzellanmalers geboren. Er ist vielseitig begabt und zeigt Interesse und Fähigkeit am Studium der Sprachen sowie der Botanik. Wegen seiner grossen intellektuellen Kapazität wird er von seinen Lehrern gefördert.

Samuel ist eher ein Einzelgänger und zieht es vor, sein Wissen aus medizinischen Texten zu erwerben, anstatt Vorlesungen zu besuchen. Enttäuscht von der mangelnden intellektuellen Anregung und der mangelnden praktischen, klinischen Erfahrung in Leipzig, reist Hahnemann mit 21 nach Wien.

Mit 24 macht er den Doktor der Medizin an der Friedrichs-Universität Erlangen. Samuel Hahnemann praktiziert nur kurze Zeit als Arzt, da er die sinnlosen und häufig tödlich endenden Methoden der damaligen Zeit, wie Aderlasse, Brech- und Abführkuren sowie die Behandlung mit giftigen Medikamenten, nicht verantworten kann. Der therapeutische Wert dieser – aus heutiger Sicht – brachialen Methoden ist für ihn in der täglichen Arbeit mit dem Patienten nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil, oft erweisen sich diese ständig wechselnden Methoden als schädigend und lebensverkürzend.

Mit 27 heiratet er in Dessau Johanna Henrietta Leopoldine Kuchler (*1764 in Desslau, † 1830 in Köthen). Sie bringt ihm 11 Kinder zur Welt und bleibt für die nächsten 48 Jahre seine ständige Begleiterin. In den Jahren 1782 bis 1805 zieht der ruhelose Samuel Hahnemann mit seiner Familie nicht weniger als zwanzig Mal um, und sie verbringen manchmal nur einige Monate in derselben Stadt.

Den Lebensunterhalt verdient er sich mehrheitlich durch Übersetzungen medizinischer Texte.

Samuel Hahnemann ist davon überzeugt, dass Heilung nach gewissen Naturgesetzen stattfinden muss. Im Jahre 1810 – im Alter von 55 – publiziert er erstmals die homöopathischen Grundsätze in seinem 6. Auflagen umfassenden Hauptwerk «Organon der Heilkunst».

Das letzte Kapitel in Samuel Hahnemanns Leben beginnt mit dem Auftritt der selbstbewussten Mademoiselle Marie Melanie d’Hervilly (*1800, † 1879 in Paris) in Köthen. Sie heiraten am 18. Januar 1835 und ziehen nach Paris, wo sie eine umfangreiche, florierende homöopathische Praxis betreiben. Dieser letzte – 8 Jahre dauernde – Lebensabschnitt ist sehr bedeutungsvoll für die Verbreitung der Homöopathie. Am 02. Juli 1843 stirbt Christian Friedrich Samuel Hahnemann im Alter von 88 Jahren.

« Ziel im Leben ist es, richtig zu LEBEN, zu DENKEN und zu HANDELN »
Mahatma Gandi, 1869 - 1948
BAPU = Vater (der Nation), Asket und Pazifist
« Glück ist, wenn das, was du denkst, sagst und tust, im EINKLANG miteinander ist »
Mahatma Gandi, 1869 - 1948
BAPU = Vater (der Nation), Asket und Pazifist
« Mein Leben ist meine Botschaft »
Mahatma Gandi, 1869 - 1948
BAPU = Vater (der Nation), Asket und Pazifist
« Wer über BLUMEN nachdenkt, gerät an den SINN des LEBENS »
Jürgen K. Hultenreich (*1948), deutscher Schriftsteller und Maler.
Quelle: Hultenreich, Versager enden scheintot, Brockmeyer Verlag 2012
« HOMÖOPATHIE ist die modernste und durchdachteste Methode, um Menschen in ihrer Krankheit ÖKONOMISCH und GEWALTLOS zu behandeln. Die REGIERUNG MUSS sie in unserem Land FÖRDERN und UNTERSTÜTZEN. Genauso wie mein Prinzip der GEWALTLOSIGKEIT niemals scheitern wird, enttäuscht auch die HOMÖOPATHIE nie »
Mahatma Gandi, 1869 - 1948
BAPU = Vater (der Nation), Asket und Pazifist