Neurodermitis – Danas Weg zu stabiler Haut

Ein fünfjähriges Mädchen mit chronischer Dermatitis

Die Mutter stellt ihre fünfjährige Tochter Dana wegen seit länger bestehenden Hautausschlägen vor. Die Haut ist besonders am Gesäss sowie an weiteren Körperstellen betroffen und neigt zu rezidivierenden Entzündungen, Brennen und starkem Juckreiz – insbesondere nach Kontakt mit Gras oder neuen Umgebungen.

Bereits ausprobierte Massnahmen wie Kortisoncreme, medizinische Basispflege (Dexeryl®), Ölmischungen oder Schüssler Salz Nr. 11 (Silicea) führten nur zu kurzfristigen Verbesserungen, nicht jedoch zu einer nachhaltigen Stabilisierung der Haut.

Die Patientin wurde vom Kinderarzt mit Neurodermitis (atopisches Ekzem) diagnostiziert. Von Anfang bestanden jedoch starke Zweifel, ob es sich tatsächlich um klassische Neurodermitis handelte. Seit etwa einem Jahr zeigt sich zusätzlich eine deutliche Trockenheit der Haut an den Armen, die sich phasenweise verstärkt.

Dana ist ein lebendiges, fröhliches und neugieriges Kind mit einem starken inneren Kompass. Sie liebt Katzen, tanzt leidenschaftlich gern und identifiziert sich spielerisch mit Figuren wie einer Königin, Globi oder Flurina aus «Flurina und der grosse Schnee».

Sie weiss sehr klar, was sie will. In bestimmten Situationen duldet sie keine Widerrede – weil sie sich schnell übergangen fühlt, wenn über sie hinweg entschieden wird. Sie möchte mitreden, mitbestimmen, und zeigt dabei eine erstaunlich erwachsene innere Haltung.

Dieses Muster spiegelt sich in vielen Bereichen ihres kleinen Alltags: Sie ist ordentlich, ihr Zimmer ist oft strukturierter als bei Gleichaltrigen. Sie reagiert empfindlich, wenn etwas nicht «stimmt» – Kleidung, Abläufe, innere Vorstellungen. In solchen Momenten entstehen bei ihr die typischen «Knopf – im – Kopf – Momente», die sie seit frühester Kindheit begleiten.

Nachts zeigt sich zeitweise eine Angst vor Räubern, begleitet von intensiven inneren Bildern wie Bomben. Diese Traumwelt wirkt real und beeinträchtigt gelegentlich ihr Sicherheitsgefühl.

Ihre Essgewohnheiten sind durch eine hohe Sensibilität für Konsistenzen geprägt: Polenta lehnt sie ab – wegen der pampigen Konsistenz. Ebenso Zucchini, Broccoli, Gurken und rohe Tomaten. Tomaten akzeptiert sie ausschliesslich in «Bolognese», und nur dann, wenn die Konsistenz nicht breiig ist.

Verlauf unter ganzheitlicher homöopathischer Behandlung

Nach der Gabe des ähnlichen homöopathischen Mittels zeigte sich ein typischer Erstreaktions – Schub, gefolgt von einer deutlichen Besserung: Der Ausschlag bildete sich langsam zurück. Die Haut wirkte weniger blass, vitaler. Die zuvor markanten Augenringe verschwanden. Die Haut reagierte im Alltag wesentlich stabiler.

Nach einem Jahr erhielt ich von der Mutter folgende Rückmeldung: «… Lieber Paul. Ich wollte dir nur mal sagen, dass es ein gutes Zeichen ist, dass du nie mehr etwas von uns gehört hast: Danas Haut hat in diesem Jahr nämlich super mitgemacht. ☺️ herzlichen Dank für deine Unterstützung dafür! Ich wünsche dir eine schöne Zeit und grüsse dich herzlich …»

Fazit

Dieser Fall zeigt, wie eine ganzheitliche homöopathische Behandlung ansetzen kann: indem sie das Kind in seiner individuellen Konstitution betrachtet und nicht nur die Symptome, sondern den gesamten Organismus in seiner Selbstregulation unterstützt. Das Ergebnis war eine nachhaltige Stabilisierung der Haut und eine deutliche Steigerung der Lebensqualität – für Dana und ihre Familie.

Und auch in ökonomischer Hinsicht überzeugt dieser Weg. Eine einzige, sorgfältig gewählte homöopathische Gabe leitete eine dauerhafte Besserung ein. Das schont nicht nur die kindliche Entwicklung, sondern auch das Familienbudget und die Ressourcen unseres Gesundheitssystems.

Bereits Mahatma Gandhi bestätigte, dass diese ganzheitliche Heilmethode bei professioneller Anwendung nicht nur sanft, sondern auch kosteneffizient wirkt – ein Gewinn für Patienten und Gesundheitssystem.

Sie wünschen sich für Ihr Kind ebenfalls eine individuelle, ganzheitliche Begleitung? Kontaktieren Sie mich – ich nehme mir Zeit für Sie.

Foto, Kohlmeise, Rossboden, Chur, © Paul Duri Degonda eidg. dipl. Homöopath

Dieses Fallbeispiel wurde mit Einwilligung der Eltern veröffentlicht. Namen und identifizierende Details wurden zum Schutz der Privatsphäre geändert.

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